Was macht DOTZON?
DOTZON ist das führende Beratungsunternehmen für neue Top-Level-Domains für Firmen, Städte und Regionen im deutsch-sprachigen Raum. Wir verfügen über ein einzigartiges Know-how, die Erfahrung und das Netzwerk, das für die Realisierung Ihrer Top-Level-Domain notwendig ist.

DOTZON setzt sich gegen .marke-Spekulanten ein

Als einziger Vertreter der Interessen von deutschen Markenunternehmen, von denen mehrere unsere Kunden sind, haben wir nachfolgenden Kommentar zum Vorschlag von ICANN für eine Vorregistrierungsphase eingereicht. Es gilt dabei zu verhindern, dass Spekulanten, z.B. eine .orange Top-Level-Domain in einer verpflichtenden öffentlichen Vorregistrierungsphase anmelden um damit gleichnamige Unternehmen oder Gebietskörperschaften zum Herauskaufen des Vorregistrierungsplatzes zu zwingen. Wir haben uns dazu mit u.a. dem europäischen Markenverband AIM sowie dem Weltmarkenverband gleichgeschaltet. Lesen Sie unseren Kommentar unter http://forum.icann.org/lists/draft-eoi-model/msg00206.html

The EOI was initiated to provide ICANN staff with more planning reliability by providing data on key open issues. This refers to how many applications will there be in the first round, and what kind of strings will be filed. In the meantime it looks like the EOI replaces the perennial, bottom-up consensus based gTLD process in parts with a pre-registration process that favors insiders and encourages speculators. It even supports new business models just filing an EOI for speculative reasons, and after publication of the string approaching the TLD applicants with good faith to get a “golden handshake” from them for drawing back the application.

Please find below our comments based on the feedback of our clients (German brand owners):

1. The EOI must be voluntary, since some of the overarching issues have not been solved yet. To start the application process or so-called pre-registration process without a clear definition of requirements is against ICANNs practice and not acceptable. Incentives for the EOI
applicants could include regular applicant-only briefings, one-on-ones with ICANN staff and other services.

2. The EOI deposit should be a reasonable amount, and depend on the category of the application. If the regular application window doesn’t open within 6 month after filing the EOI, the amount shall be refunded.

3. The EOI communications’ campaign should substitute any further communication campaigns.

4. The specific set of information gathered should be limited to as few information as necessary relating to the initial goal of the EOI – numbers
and kinds of applications. With regards to the publication of this information we oppose the suggested public availablility. German companies
don’t want to publish their application for strategic issues – so publication of the EOI applications should be anonymized by categories and without the entities’ name.

In summary, we urge ICANN to reconsider the scope and effectiveness of the EOI with regards to the initial goals of the EOI. We would like to encourage ICANN to complete the gTLD process as soon as possible to keep faith in ICANN, and foster competition and choice for consumers through new gTLDs. The EOI procedure must not delay ICANNs task of resolving the few remaining overarching issues.

ICANN-Chef Beckstrom stellt Verfahren für neue Top-Level-Domains in Berlin vor

Berlin, 07.12.2009 – Voraussichtlich ab Ende 2010 wird die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN, www.icann.org) Anträge für die Einrichtung neuer Domainendungen entgegennehmen. Damit wird es möglich sein, fast jede Buchstabenkombination als Domainendung, so wie heute .de oder .com, zu beantragen. Auch für Unternehmen eröffnet sich dadurch die Chance, eigene Top-Level Domains (TLDs) wie ‘.marke’ oder’.firma’ zu registrieren. Am 9. Dezember wird ICANN-Chef Rod Beckstrom auf einer Informationsveranstaltung in Berlin den aktuellen Stand des Verfahrens vorstellen. Die damit verbundenen Einsatzmöglichkeiten präsentiert DOTZON-Partner Dirk Krischenowski unter “Case Studies – Modelle für die eigene Top-Level-Domain“.

bmwi-dihk-bdi-icannDie Veranstaltung hat das Ziel, interessierte Unternehmen darüber zu informieren, welche organisatorischen, rechtlichen und technischen Anforderungen eine erfolgreiche Bewerbung erfüllen muss. Unternehmen erhalten einen Überblick, welche Nutzungsmöglichkeiten und Geschäftsmodelle damit für sie entstehen und welche Kosten mit der Beantragung und dem Betrieb einer TLD verbunden sind.

Als weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung werden die Herausforderungen dargestellt, die für Markeninhaber durch das Hinzukommen einer nicht feststehenden Anzahl neuer Domainendungen entstehen können. Hierzu werden die Schutzmechanismen für Rechteinhaber, die von ICANN vorgesehen sind, aufgezeigt und diskutiert.

Veranstalter sind der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), BITKOM, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI).

Die Veranstaltung findet statt am 9.12.2009 von 10 Uhr bis 16 Uhr im Haus der Deutschen Wirtschaft, Breite Straße 29,10178 Berlin.

Weitere Informationen unter http://www.eco.de/veranstaltungen/1164_7076.htm.

DOTZON setzt sich für deutsche .brands ein

dotzon-icannAuf dem 36. Meeting der ICANN setzt sich DOTZON Geschäftsführerin Katrin Ohlmer für die Interessen der DOTZON-Kunden sowie weiterer Interessenten für eine eigene Top-Level-Domain nach dem Schema .unternehmen, .marke oder .produkt ein. Dabei stehen die Forderung nach einer verlässlichen Zeitplanung bei ICANN sowie klare Regeln für Unternehmen, die sich um eine eigene Top-Level-Domain bewerben wollen im Vordergrund.

Die auf dem Meeting geäußerten DOTZON Forderungen wurden auch vom Vertreter der Bundesregierung im Regierungsbeirat gegenüber ICANN bestätigt sowie im Abschluß-Communique der Regierungsvertreter festgehalten:

“Moreover, many stakeholders have already made significant investments in respect to these initiatives. They have a legitimate right to expect a more predictable environment in which to make important investment and operational decisions which is not helped by the current uncertainty.”

Keine eigene TLD für Frankfurt, Bertelsmann und LTU?

In dem am 05.10.2009 von ICANN veröffentlichten 3. Entwurf der Ausschreibungsbedingungen (Applicant Guidebook) für die kommende Bewerbungsrunde für neue Top-Level-Domains veröffentlicht ist ein Detail hinzugefügt worden, dass es für zahlreiche Unternehmen und Gebietskörperschaften schwer oder gar unmöglich machen, eine gewünschte Top-Level-Domain zu beantragen.

iso-alpha-3So wurde in Paragraph 2.1.1.4.1 aufgenommen, dass Bewerber um eine dreibuchstabige TLD, die den Codeelementen der ISO 3133-alpha-3 Liste entsprechen, die schriftliche Genehmigung oder zumindest keine Einwände der mit dem Code verbundenen Regierung benötigen. Da auf dieser Liste auch die Buchstabenkombinationen BOL, FRA und LTU vermerkt sind, müssten Bertelsmann, die Stadt Frankfurt oder der Fraport und auch die LTU die Regierungen von Bolivien, Frankreich bzw. Litauen fragen, ob sie die entsprechende Top-Level-Domain beantragen dürfen. Neben diesen prominenteren potentiellen TLD-Bewerbern betrifft diese neue Regelung auch Dutzende anderer deutscher Unternehmen und natürlich auch ausländische Unternehmen und Organisationen. So sind beispielsweise auch .eth, .mac oder .sun nicht als Top-Level-Domain registrierbar.

Wir sehen die Hinzufügung der Alpha-3-Codes als unakzeptable Landnahme der Regierungen, nachdem bereits alle 2-Buchstaben-Code für heutige und zukünftige Länder reserviert sind. Um diese Landnahme zu verhindern haben wir uns bereits auf dem ICANN Meeting in Sydney für eine Streichung dieses Punktes eingesetzt.

.marke kostet bis zu US$ 1 Mio laut NYTimes

irt-london-2009-07-15aDas DOTZON Team war auf dem ICANN Global Consultation und Outreach Meeting in London vertreten um die Interessen deutscher Unternehmen und Organisationen sowie von Kunden, die sich für eine .marke TLD interessieren, zu vertreten (siehe Bild: DOTZON Partner Dirk Krischenowski als Sprecher vor dem ICANN IRT Panel). Zu den Vorschlägen, die wir für Kunden unterstützen zählen z.B. das Rapid Suspension System (“URS”) für Second-Level-Domains sowie der Post Delegation Dispute Desolution Mechanisms (z.B. via WIPO) für Top-Level-Domains und ein angepasster String Algorithm Mechanism.

Im Zusammenhang mit einem vergleichbaren Meetings in New York am Montag sind einige gute Artikel erschienen, die sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen (Financial Times, New York Times, 2. Artikel New York Times, Forbes). Da immer wieder fälschlich dargestellt wird, dass die Beantragung einer neuen TLD schon für US$ 185.000 zu realisieren ist (was definitiv falsch ist), ist der Artikel der New York Times sehr hilfreich. Die NYT schreibt richtigerweise, dass bei einer ernsthaften TLD-Bewerbung für .marke mit Kosten von rund US$ 500.000 bis US$ 1.000.000 zu rechnen ist.

Insbesondere auch große Unternehmen mit kurzen oder generischen Namen dürften Interesse haben ihren Brand mit einem Dot voran zu schützen: Apple, Orange, Sun, BMW, DHL, MAN, TUI, AWD z.B.

ICANN bestätigt Zeitplan für neue Top-Level-Domains

Sydney, 25. Juni 2009 – Das Berliner Beratungsunternehmen DOTZON GmbH hat sich auf dem derzeit in Sydney stattfindenden 35. ICANN-Meeting dafür eingesetzt, dass auch die spezifischen Interessen deutscher Unternehmen bei der bevorstehenden Einführung neuer generischer Top-Level-Domains berücksichtigt werden. Dieses Thema stand einmal mehr im Mittelpunkt des Treffens der Internetverwaltungsorganisation Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), das mit mehr als 1.000 Delegierten aus der ganzen Welt morgen zu Ende geht. ICANN bestätigte in Sydney, dass Anträge für die Einrichtung neuer Namensräume wie .STADT oder .FIRMA Anfang 2010 abgegeben werden können.

“Aus der Sicht von Unternehmen, die sich für die Registrierung einer Top-Level-Domain .MARKE oder .FIRMA interessieren, sind vor allem die Diskussionen über die vorgeschlagenen Mechanismen zum Schutz von Kennzeichenrechten wichtig”, berichtet Katrin Ohlmer, Geschäftsführerin von DOTZON, aus Sydney. “Wir setzen uns aber beispielsweise auch dafür ein, dass die von den Regierungen gewünschte Erweiterung der reservierten Länderkürzel um die sogenannte ISO 3166-1 alpha-3-Liste, die die bekannten Länderkennungen auf jeweils drei Buchstaben erweitert – also DEU statt DE für Deutschland – nicht umgesetzt wird. Davon wäre schließlich eine Vielzahl potenzieller Interessenten betroffen, etwa wenn MAC für Macao eine TLD .mac für Apple Computer oder LTU für Litauen .ltu für die Fluggesellschaft verhindern würde.”

Ende Mai waren von einer Sonderarbeitsgruppe, die überwiegend aus Vertretern der Inhaber von Markenrechten bestand, umfangreiche Vorschläge für den Schutz von Kennzeichenrechten bei den neuen TLDs vorgelegt worden. Darin werden unter Anderem eine Liste weltweit geschützter Namen (Globally Protected Marks List) und die Einrichtung einer neuen Clearingstelle für Marken (IP Clearinghouse) gefordert. Der Bericht des sogenannten Implementation Recommendation Team (IRT) wurde in Sydney ausgesprochen kontrovers diskutiert.

“Es ist bis dato vollkommen offen, welche der Vorschläge vom ICANN-Vorstand angenommen werden”, so Katrin Ohlmer. “Die vom IRT erarbeiteten Schutzmechanismen wie die GPML sollen voraussichtlich nur für gut 100 global aufgestellten Marken greifen und verursachen damit mehr Aufwand als sie letztlich an Schutz bieten. Die Kennzeichen zahlreicher deutscher Markenartikler, aber auch DAX-Unternehmen werden durch dieses Verfahren zudem nicht erfasst.”

Der Informationsbedarf zu dem Thema ist in Deutschland noch sehr groß. Bei einer vom eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. und dem Markenverband e.V. durchgeführten Veranstaltungsreihe, an der auch DOTZON beteiligt war, hatten sich zuletzt Unternehmensvertreter an vier ausgebuchten Terminen über die bevorstehenden Änderungen im Domain-Namen-System informiert.

Wir vertreten Unternehmensinteressen bei ICANN

icann_meeting_syd_logoZahlreiche deutsche Unternehmen evaluieren derzeit eigene Top-Level- Domains .marke oder .firma, aus dem Antragsverfahren bei ICANN ergeben sich allerdings noch einige offene Fragestellungen, u.a. auch Themen wie Datenschutz und die Vertragsbedingungen bei ICANN. Diese werden wir in dieser und der kommenden Woche vor Ort beim ICANN-Meeting in Sydney in Hintergrundgespräche mit den relevanten Gremien und Personen thematisieren.

Enormes Interesse an .marke

roadshow-tldsDas Interesse an Top-Level-Domains für Unternehmen wie .marke oder .firma kann nach den ersten beiden Terminen der Roadshow und des eco und des Markenverbandes als enorm bezeichnet werden. Sowohl in Köln als auch in Frankfurt, München und Berlin waren die Veranstaltungen mit zusammen rund 350 Teilnehmern ausgebucht. Resonanz war auch, dass die teilnehmenden Unternehmen nach den Vorträgen jetzt deutlich mehr zum Thema wissen und erkannt haben, welches Potential eigene Top-Level-Domains haben können, ob nun im Branding, für mehr Sicherheit, als Investition in die eigene Marke oder aus Wettbewerbsgründen.

Besonders interessant waren für die Teilnehmer die zahlreichen Fallbeispiele, die wir ins unsere DOTZON Präsentation eingebaut hatten; daraus haben sich dann zahlreiche Fragen und weitere Gespräche entwickelt. Unser Präsentation kann hier angesehen und heruntergeladen werden.

Weitere Materialien der Veranstaltung in Köln können hier heruntergeladen werden.

Roadshow zu .marke / .firma mit DOTZON

Gemeinsam mit dem Markenverband e.V. lädt der eco e.V. im Mai und Juni zur Roadshow über neue Top Level Domains „.brand – aber wie?” ein.

eco roadshow

Neben juristischen und technischen Experten sind wir eingeladen worden, einen Überblick der umfangreichen Bewerbungsmodalitäten für eine eigene Top-Level-Domain vorzustellen: „.marke und .firma – Was müssen Unternehmen bei einem Antrag für ihre eigene Top-Level-Domain beachten?“. Insbesondere Markeninhaber erhalten damit die Möglichkeit, die mit einer eigenen TLD verbundenen Rahmenbedingungen besser einzuschätzen. Ergänzt wird die Roadshow durch eine Einführung zu ICANN von der Journalistin Monika Ermert, einer ausgewiesenen ICANN-Expertin.

Für die kostenfreie Veranstaltung kann man sich hier anmelden.

Termine:

  • Köln: 19. Mai 2009
  • Frankfurt: 25. Mai 2009
  • München: 9. Juni 2009
  • Berlin: 10. Juni 2009

Jeweils von 9.30 bis 12.30 Uhr.

 

Kommen .shell, .fox, .disney und .yahoo als TLDs?

Bei einer Recherche im .com WHOIS stellt man fest, dass eine ganze Reihe US-amerikanischer Unternehmen sich mittlerweile ihre .brand gesichert haben (z.b. www.dotshell.info , www.dotdisney.com). Disney, Fox, Shell und Yahoo gehören auf jeden Fall dazu. Man darf gespannt sein, wann die Unternehmen ihre dotbrand-Absichten bekannt geben werden.